Gruppe Holzverarbeitung

Ein FabLab (Fabrication Laboratory) bietet im Bereich der Holzverarbeitung eine Kombination aus moderner, digitaler Fertigung (Computergestützt) und klassischer Handwerkskunst. Es ermöglicht Privatpersonen, Maker, Studenten und Prototypenentwicklern, Holzprojekte präzise und kreativ umzusetzen.
 
Kernkompetenzen und Arbeitsweise im FabLab für Holz:
  • Digitale Fertigung (Digitale Fabrikation): Der Fokus liegt auf Maschinen, die auf Basis von CAD-Dateien (am Computer erstellte Zeichnungen) arbeiten.
    • Lasercutter: Zum präzisen Schneiden und Gravieren von dünnem Holz (Sperrholz, MDF, Furnier).
    • CNC-Fräsen (3-Achsen): Zum dreidimensionalen Bearbeiten, Fräsen und Bohren von Holzplatten oder Massivholz (z.B. ShopBot).
  • Klassische Holzwerkstatt: Viele FabLabs verfügen zudem über eine Grundausstattung für manuelle Arbeiten.
    • Sägen (Band-, Kappsägen, Tischkreissägen).
    • Schleifmaschinen (Band-, Exzenter-, Spindelschleifer).
    • Hobelmaschinen (Dickenhobel).
    • Handwerkzeuge (Handbohrmaschinen, Handkreissägen, Fräsen).
  • Prototypenbau: Die Kombination ermöglicht es, Prototypen zu erstellen, die sowohl CNC-gefräste Elemente als auch handbearbeitete Teile enthalten.
  • Typische Anwendungsbeispiele:
    Im FabLab können Holzprojekte wie Möbelstücke, Gehäuse für Elektronik (Prototypen), Schachfiguren, dekorative Gegenstände oder passgenaue Verbindungen (Zapfenverbindungen) angefertigt werden.
Nutzung und Schulung:
Die Nutzung der Maschinen erfordert in der Regel eine Einweisung oder die Teilnahme an einem Workshop, um Sicherheitsstandards (wie Absaugung, korrekter Einsatz der Maschinen) zu gewährleisten. Oft ist ein Unkostenbeitrag für die Nutzung und das Material zu entrichten.

Jochen, hier muss noch sinnvoller Text eingestellt werden.